06. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Die Entscheidung · Kategorien: Allgemein

Fallbeispiele zeigen, was Teilnehmerinnen in einem Gruppencoaching erreichen können und welche Rolle Coach und Gruppe dabei spielen. Bei den Treffen erhält jedes Gruppenmitglied Zeit, das eigene Thema zu bearbeiten. Die Runde gibt Rückmeldung, Lösungsideen, Sachinformationen und bringt eigene Erfahrungen ein. Durch die Fragestellung der Fallgeberin erhalten die anderen Teilnehmerinnen Impulse, die eigene Situation in diesem Zusammenhang zu reflektieren und Lösungswege zu übertragen.

 

Sabine* kommt als frischgebackene Unternehmerin in die Gruppe. Im Gegensatz zu den meisten Existenzgründern besteht ihr Problem aber nicht darin, das Geschäft anzukurbeln. Im Gegenteil: Sie war in eine Marktlücke gestoßen. Und mit ihrer offenen, freundlichen Art gelang es ihr, auf potentielle Kunden zuzugehen und sie für ihre Dienstleistung zu interessieren. Nach kurzer Zeit schon konnte sie stolz auf einen festen Kundenstamm blicken. Und laufend erreichten sie neue Anfragen. „Ich frage mich, wie ich diesen Ansturm bewältigen kann, ohne selbst dabei unterzugehen. Ich arbeite nur noch. Ich muss wohl lernen, mich besser zu organisieren.“

Um ihrem Zeitmanagement auf die Spur zu kommen, erhält Sabine die Aufgabe, eine Woche lang Tagesrapporte zu schreiben. Sie soll notieren, welche Aufgaben sie bearbeitet, wie viel Zeit sie dafür braucht und welche Unterbrechungen ihre Pläne kreuzen. Nicht am Ende eines Tages, sondern regelmäßig während der Arbeit. Ohne zu beschönigen, ohne zu mogeln. „Das könnte mir auch gut tun, mir reicht die Zeit nämlich auch nie.“

Carla* zückt den Stift und macht sich Notizen. Die anderen in der Coachinggruppe nicken zustimmend. Auch sie wollen sich selbst genauer beobachten und ihre Erfahrungen aufschreiben. Beim nächsten Treffen werten wir die Tagesrapporte aus. Wir prüfen, wo Sabine Zeit verschwendet, wo sie effektiver arbeiten und mit welchen Mitteln sie äußeren Zeitdieben begegnen kann. So findet sie zwar zu etwas mehr Ruhe, aber es zeigt sich, dass dies noch nicht der Königsweg ist, der Auftragsfülle gerecht zu werden. „Wahrscheinlich musst du doch jemanden einstellen, anders wirst du die Dinge nicht in den Griff zu bekommen“, schlägt eine Teilnehmerin aus der Runde vor. Doch Sabine weist diesen Vorschlag weit von sich: „Nein, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen!“ Auf meine Nachfrage sprudeln die Gegenargumente nur so aus ihr heraus.

„Wir sollten das mal genauer anschauen“, schlage ich vor. „Was halten Sie davon, dass wir ihr Inneres Team aufstellen und die einzelnen Stimmen zu Wort kommen lassen? Dann dürfte Ihnen die Entscheidung leichter fallen. „Das Innere Team, was ist denn das?“ Sabine schaut mich fragend an.

„Wenn Sie so erzählen, höre ich viele verschiedene Stimmen, die ein Wörtchen mitreden wollen, bei diesem Thema. Alle haben ihre Berechtigung und sollen Aufmerksamkeit bekommen. Mit dieser Übung finden Sie heraus, wie diese Stimmen heißen, was sie sage und was sie brauchen, um mit Ihrer Entscheidung einverstanden zu sein“, erläutere ich. Sabine rutscht auf ihrem Stuhl nach vorne, „Das interessiert mich.“

Ich male eine große Figur auf die Flipchart, die Sabine symbolisieren soll. „Welche Sätze kommen Ihnen denn als Erstes in den Sinn, wenn sie darüber nachdenken, Mitarbeiter einzustellen?“ „Dann bin ich Chefin und muss sagen, wo es lang geht. So sehe ich mich aber nicht.“ Während Sabine spricht, kristallisieren sich weitere Stimmen heraus, sie gibt ihnen Namen. Nach und nach vervollständigt sich das Bild am Flipchart. Neben der Chefin gehören nun auch die Sicherheitsbedürftige, die Unternehmerin, die Ängstliche, die Kontrolleurin und die Unternehmungslustige zum inneren Team.

Nachdenklich betrachtet Sabine die Zeichnung, alle personifizierten Stimmen haben Platz genommen im Bauch der großen Figur.

„Jetzt werden wir eine Teamsitzung abhalten, damit die Mitglieder miteinander verhandeln können, was sie von einer Unternehmenserweiterung halten. Sie, Sabine, dürfen zuhören, aber nicht mitdiskutieren. Lassen Sie das Gespräch einfach auf sich wirken und entscheiden, was für Sie wichtige Impulse sind und was nicht zutrifft.“

Die Frauen teilen die Rollen unter sich auf, sie wählen dabei diejenige, die ihnen am ehesten vertraut ist. Dann wird die Diskussion eröffnet. Unter anderem sind folgende Argumente zu hören:

Die Unternehmerin:

Es war immer mein Traum, zu wachsen. Ich will mehr machen, habe so viele Ideen. Wenn ich neue Projekte und Aufträge an Landziehen will, geht das nicht alleine. Ich sehe mich nicht als Einzelkämpferin. Ich habe das Potenzial zu mehr.

Die Chefin:

Wo finde ich gute Mitarbeiter? Wenn ich da eine falsche Entscheidung treffe, habe ich hinterher mehr Probleme als vorher. Dann muss ich noch die Fehler von anderen ausbügeln. Und außerdem: ich will nicht der Boss sein, sondern Teil eines Teams. Aber wenn ich zu nachgiebig bin, werde ich nicht anerkannt.

Die Ängstliche:

Wird es klappen? Kann ich das? Ich bin ja erst kurz selbständig, das ist eine Nummer zu groß für mich. Und Vorbilder, wie man ein wachsendes Unternehmen leitet, habe ich auch keine.

Die Kontrolleurin:

Wer sagt denn, dass immer genügend Aufträge da sind? Wenn nicht, muss ich die Mitarbeiter trotzdem bezahlen! Und es bleibt weniger für mich. Mitarbeiter kosten Geld, auch wenn sie nichts tun. Und ich kann doch nicht hinter jedem herlaufen und auf ihn aufpassen! Gar nicht auszumalen, wenn so ein Mitarbeiter mit meinen Kunden nicht klar kommt. Das würde sich auf das gesamte Geschäft auswirken!

Die Sicherheitsbedürftige:

Ich brauche ein gutes finanzielles Polster, sonst finde ich keine Ruhe. Das Schlimmste, was mir passieren würde, ist, mit meinem Geschäft Schiffbruch zu erleiden.

Die Unternehmungslustige:

Was ist mit meinen Urlaubswünschen? Wenn die Firma größer ist, muss ich immer nach neuen Aufträgen schauen und auch darauf, dass meine Mitarbeiter zu tun haben! Da kann ich mich nicht so schnell ausklinken. Aber genau das will ich. Es geht nur, wenn ich allein in der Firma bin!

Nach diesem Austausch der Argumente geht es in einer zweiten Runde darum, unter welchen Bedingungen jede der Stimmen in die Einstellung von Mitarbeitern einwilligen würde.

Die Unternehmerin betont noch einmal den Willen zur Vergrößerung, denn nur so könne sie sich neuen Projekten und Kunden zuwenden und Routineaufgaben anderen überlassen. Dies würde auch die Chance eröffnen, den Umsatz zu steigern. Allerdings müssten neue Mitarbeiter gut eingearbeitet sein. Dass dies anfangs Zeit braucht und keine spart, ist ihr bewusst.

Die Chefin spricht sich für klare Kriterien aus, denen zukünftige Mitarbeiter genügen müssen und macht sich für eine verlängerte Probezeit stark. Den Kundenkontakt möchte sie allerdings auf jeden Fall selbst übernehmen. Sie will sich Hilfe holen, wie sie Mitarbeiter führen kann, mit der richtigen Balance zwischen klaren Vorgaben und Verständnis und Entgegenkommen.

Die Ängstliche möchte den Kontakt suchen mit anderen Unternehmerinnen, um mit ihnen Erfahrungen austauschen. Und braucht zur eigenen Beruhigungeinen Plan B für alles, was schief gehen kann.

Die Kontrolleurin plädiert dafür, vorerst nur freie Mitarbeiter einzustellen. So könne das Risiko gering gehalten werden und die Beschäftigung je nach Arbeitsanfall erfolgen.

Unter diesen Voraussetzungen ist die Sicherheitsbedürftige bereit, ihre Bedenken über Bord zu werfen. Sie lässt sich beruhigen, als sie hört, dass bereits mehrere neue Aufträge auf Erledigung warten und so die Wahrscheinlichkeit finanzieller Engpässe gering ist.

Die Unternehmenslustige pocht auf ihren Urlaubswünschen. Sie sieht allerdings ein, dass sie Chancen darauf mit der Einstellung von Mitarbeitern wesentlich größer sind. Um auf jeden Fall Berücksichtigung zu finden, fordert sie, dass regelmäßige Termine für Auszeiten im Kalender fixiert und eingehalten werden.

„Mir ist es ganz kalt den Rücken hinunter gelaufen, als ich euch habe reden hören. Woher wusstet ihr, wie ich denke?“ Sabine kommt aus dem Staunen nicht heraus. „Ich möchte mich bei euch bedanken, ihr habt mir sehr geholfen, klarer zu sehen und die für mich richtige Entscheidung zu treffen. Eines kann ich euch jetzt schon sagen: ich werde Mitarbeiter einstellen – aber unter genau definierten Bedingungen.“

 

* Namen geändert

Ursula Kraemer M.A.

www.navigo-coaching.de

www.businesscoaching

 

06. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Stellenwechsel · Kategorien: Allgemein

Dieses Fallbeispiel zeigt, was Teilnehmerinnen in einem Gruppencoaching erreichen können und welche Rolle Coach und Gruppe dabei spielen. Bei den Treffen erhält jedes Gruppenmitglied Zeit, das eigene Thema zu bearbeiten. Die Runde gibt Rückmeldung zu geben, Lösungsideen, Sachinformationen und bringt eigene Erfahrungen ein. Durch die Fragestellung der Fallgeberin erhalten die anderen Teilnehmerinnen aber auch Impulse, die eigene Situation in diesem Zusammenhang zu reflektieren und Lösungswege zu übertragen.

1. Treffen

„Ich will mir endlich eine neue Stelle suchen.“ Mit diesem Vorsatz kommt Verena* in die Gruppe. „Von meinem Chef erhalte ich keinerlei Unterstützung. Er hat nie Zeit, ist ständig unterwegs. Zwar lässt er mir freie Hand, Entscheidungen zu treffen. Aber wenn ich dann etwas entscheide, revidiert er es jedes Mal und stellt mich vor versammelter Mannschaft bloß. Ich habe keine Ahnung, was ich anders machen soll. Inzwischen stelle ich mir häufig die Frage: Mache ich überhaupt noch was richtig?“

Verena arbeitet als Controllerin, sie hat diese neu geschaffene Stelle vor einem Jahr angetreten. Vorher war sie bereits einige Jahre an anderer Position im gleichen Unternehmen tätig.

Je länger Verena ihre Situation schildert, desto mehr Beispiele fallen ihr ein und desto deutlicher wird ihr Frust. Die Gruppenmitglieder spiegeln ihr das auch als Eindruck wider.

Ob sie denn alles getan hätte, um eine Verbesserung der Situation herbeizuführen, will ich von ihr wissen. Sie winkt ab: „Das bringt alles nichts, ich will einfach nur noch weg.“

Gemeinsam arbeiten wir im Gespräch und anhand eines Fragebogens heraus, wie ihr neuer Arbeitsplatz aussehen soll. Was will sie inhaltlich tun, wo ihre Stärken einsetzen? Welche Arbeitsbedingungen braucht sie, um gute Leistung erbringen zu können?
Auch wenn es in diesem Abschnitt vor allem um Verena geht, kann doch jede der Teilnehmerinnen diese Fragen auch auf sich beziehen. Und manche unter ihnen hatte sich noch nie so explizit damit auseinandergesetzt.

‚Hausaufgabe’ für alle ist, die persönlichen Ergebnisse schriftlich zu fixieren und gegebenenfalls zu ergänzen. Verena bekommt außerdem den Auftrag, nach entsprechenden Stellenangeboten Ausschau zu halten und ihre Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen.

Schon kurz nach der ersten Sitzung wird Verena von anderen Gruppenmitgliedern per Email auf eventuell passende Ausschreibungen im Internet aufmerksam gemacht.

2. Treffen

Thema der zweiten Sitzung ist die überzeugende mündliche Darstellung der eigenen Stärken. Die Teilnehmerinnen sind sich einig, dass diese Fähigkeit nicht nur in Bewerbungsgesprächen eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg ist, sondern dass sie auch darüber entscheidet, wie Gehaltsverhandlungen verlaufen oder ob ihren Vorgesetzten bewusst ist, für welche neuen Aufgaben ihre Mitarbeiterin die Richtige ist. Und wie oft hatten sie ihr Licht schon unter den Scheffel gestellt und die ihnen zustehende Anerkennung nicht erhalten, weil sie zu bescheiden waren und ihren Anteil an einem positiven Ergebnis nicht deutlich machten!

„Was ist letzte Woche besonders gut gelaufen?“ Die zögerlichen Antworten auf diese Frage machen deutlich, wie hoch die eigene Meßlatte liegt, wenn es um die Bewertung von persönlichem Erfolg geht. Die Teilnehmerinnen äußern selten, wer zum positiven Ergebnis tatsächlich beigetragen hatte: „Wir im Team haben…“ „Es war schön zu sehen“ „Das Projekt kam zu einem guten Abschluss…“ Eigentlich ist es ganz gut gelaufen…“.

Wir diskutieren die Frage, worauf es bei der überzeugenden Darstellung persönlicher Fähigkeiten und guter Arbeitsergebnisse ankommt und erstellen gemeinsam einen Punktekatalog. Eine zweite praktische Übungsrunde schließt sich an, bei der sich jede präsentiert. Sie haben dafür fünf Minuten Zeit.

„Jetzt habe ich aber ziemlich angegeben“, erschrickt Verena. „So habe ich das noch nie gesagt.“ Die Rückmeldung und die Nachfragen der anderen rücken diesen Eindruck schnell zurecht: „Es war in keiner Weise übertrieben!“ „Und du hast dieses Konzept ganz alleine erstellt? Das ist ja spannend, wie du da vorgegangen bist!“ „Bis jetzt hast du nie erwähnt, dass du diese Verhandlungen so gut abgeschlossen und der Firma eine Menge Geld erspart hast!“

Nicht nur Verena, sondern jede der sechs Frauen geht an diesem Abend gestärkt nach Hause. Ihnen war bewusst geworden, was sie persönlich an Stärken zu bieten haben und welche Wirkung – auch auf sie selbst – es hat, über diese auch zu sprechen.

3. Treffen

Verena kommt an diesem Abend ohne Bewerbungsmappe. „Bei mir war einfach soviel los“, so ihre Begründung. Sie hatte auch keine der Stellenbeschreibungen im Internet angesehen.

Wir machen eine Gesprächsrunde: „Wie wirken Verenas Nicht-Handeln und ihre Worte auf uns?“ Verena selbst soll nicht mitdiskutieren, sondern nur zuhören und entscheiden, welche der Aussagen sie für sich akzeptieren will und welche innere Resonanz sie auslösen. „Mich ärgert, dass ich die Firma wechseln soll, bloß weil mein Chef sich nicht genügend Zeit nimmt und nicht hinter mir steht. Eigentlich macht mir die Arbeit Spaß und es ist genau das, was ich immer wollte“, ist ihr Fazit, nachdem sie die anderen gehört hatte. „Aber mir wird auch klar, dass ich ihm noch nie gesagt habe, wie schwierig die Verhandlungen waren und wie ich es angestellt habe, soviel für uns rauszuholen.“ „Das ist aber wichtig“ meint eine Teilnehmerin aus der Runde, „denn sonst passiert dir genau das, was ich neulich erlebt habe: Ein Kollege hat sich mit meinen Ergebnissen gebrüstet und ich konnte es nicht mehr richtig stellen.“

„Wäre es dann nicht gut, das Gespräch mit dem Chef nachzuholen und ihm zu sagen, wie es Ihnen gelungen ist, die Verhandlungen zu einem so guten Abschluss zu bringen? Gleichzeitig könnten Sie dann ja auch vortragen, was Sie brauchen, um gute Arbeit zu leisten.“ Verena nickt. Jetzt ist sie bereit, eine Aufstellung der Themen zu machen, die sie zur Sprache bringen will. Mit Hilfe meiner Nachfragen konkretisiert sie die Ziele für dieses Gespräch.

Gestärkt in ihrem Vorhaben wird sie durch die Erfahrungen der anderen, die diesen Schritt bereits gegangen sind. „Du kannst nur gewinnen. Und wenn nicht, bleibt immer noch der Stellenwechsel.“ Allmählich findet Verena Gefallen an der Vorstellung, doch noch etwas bewirken zu können. Sie sagt zu, sich einen Termin beim Chef zu holen.

4. Treffen

An diesem Abend entwickeln wir eine Strategie für das anstehende Gespräch, wir sammeln Argumente für die einzelnen Themen und proben den Ernstfall im Rollenspiel.

 

In den Rückmeldungen der Kolleginnen erkennt Verena, inwieweit es ihr bereits gelungen ist, ihr Anliegen überzeugend und klar vorzutragen. Dadurch, dass sie in einem der Übungsgespräche auch die Rolle des Vorgesetzten übernimmt, lernt sie, die Situation aus seiner Perspektive zu sehen.

Einige der Teilnehmerinnen wollen eigene anstehende Gespräche auf die gleiche Weise vorbereiten. Sie nehmen sich vor, lange vor sich hingeschobene Konfliktpunkte mit Kollegen zu klären oder einen Gesprächsverlauf für sich zu entscheiden.

5. Treffen

Strahlend erscheint Verena an diesem Abend in der Gruppe. Das Gespräch hatte stattgefunden und mit dem Ergebnis kann sie mehr als zufrieden sein. „Wir haben einen Jour fix verabredet und klare Zuständigkeiten formuliert. Jetzt weiß ich endlich, welche Details ich selbst entscheiden kann und was ich mit ihm absprechen muss. Und er hat mir gesagt, was er an meiner Arbeit gut findet! Da habe ich nicht locker gelassen. Die Vorbereitung auf das Gespräch hat mich stark gemacht.“ Sie wirft einen Blick in die Runde: „Und das ging nur mit Eurer Hilfe, vielen Dank.“

 

Einige Monate nach dem Gruppencoaching

trifft eine Mail von Verena ein.

„Sie werden sich wundern, aber ich habe inzwischen doch die Stelle gewechselt. Ich bin dafür sogar umgezogen und habe diesen Schritt nicht bereut. Es ist mir gelungen, in den Bewerbungsunterlagen genau darzustellen, was ich kann und warum ich die beste Besetzung für diesen Platz bin. Durch das Gruppencoaching bin ich selbstsicherer geworden. Und damit konnte ich die Personalverantwortlichen überzeugen. Aber es war auch wichtig für mich, das Gespräch mit meinem ehemaligen Chef zu suchen und zu zeigen, welche Erwartungen ich an meinen Arbeitsplatz und an ihn als Vorgesetzten habe. Diese Klarheit hat mir bei der Bewerbung hier sehr geholfen. So war ich in der Lage, gleich von Anfang an die Weichen richtig zu stellen und Dinge auszuhandeln, die mir wichtig sind.“

* Name geändert

 

Ursula Kraemer M.A.
www.navigo-coaching.de

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